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Abstrakt malen für Anfänger: Rakeltechnik mit Fensterwischer, Acryl und Wasser
Es gibt Sommertage, an denen selbst ein Pinselstrich zu viel wirken kann. Draußen steht die Luft, der Kopf ist ein bisschen langsamer als sonst, und genau dann darf auch das Malen leichter werden. Nicht schwer, nicht geplant, nicht perfekt – sondern fließend, wasserhaft und frei.
In diesem Video zeige ich dir eine einfache Rakeltechnik mit Acrylfarbe, Wasser und einem Fensterwischer. Ich beginne mit lockeren Kohlelinien und angedeuteten Blütenformen, aber nicht, um eine Blume exakt zu malen. Es geht eher um das Gefühl von Sommer, Wasser, Blüten, Licht und Bewegung – und darum, wie aus einem ersten Motiv langsam freie abstrakte Malerei werden kann.
Der Schritt von der Blume zur freien Kunst:
Genau wie in meinem Onlinekurs „Vom Gegenständlichen in die abstrakte Malerei“ male ich hier keine perfekte Blume. Ich nehme die Blütenform nur als Einstieg und male stattdessen das, was Sommer, Wasser und Licht in mir auslösen: Bewegung, Farbe, Leichtigkeit und dieses helle Flirren.
Warum die Rakeltechnik mit Fensterwischer so gut für abstrakte Acrylmalerei funktioniert
Beim abstrakten Malen muss nicht alles mit dem Pinsel entstehen. Ein Fensterwischer kann wie eine große Rakel wirken: Er schiebt die Farbe über die Leinwand, verbindet Flächen, löst harte Stellen auf und bringt sofort Bewegung ins Bild. Gerade für Anfänger:innen ist das spannend, weil man nicht jeden einzelnen Strich kontrollieren muss.
Die Acrylfarbe wird mit Wasser beweglicher. Sie läuft, bricht auf, vermischt sich und bildet Übergänge, die man so kaum planen könnte. Im Video siehst du live, wie diese Eigendynamik der flüssigen Farben die Gestaltung übernimmt – und wie aus einer ersten Idee nach und nach eine freie, sommerliche Bildsprache wird.
Für Anfänger:innen besonders hilfreich:
Der Fensterwischer nimmt dem Bild etwas von der Strenge. Du darfst schieben, ziehen, reagieren und beobachten, statt sofort ein perfektes Ergebnis erzwingen zu wollen.
Nicht die Blume malen, sondern das Gefühl von Sommer
Sommerliche Malerei muss nicht bedeuten, dass am Ende eine erkennbare Blume, ein Teich oder eine Landschaft zu sehen ist. Manchmal reicht es, das Gefühl davon aufzunehmen: das Helle, das Wasserhafte, das Bunte, das Flirren.
Die Blüte ist dann eher ein Anlass als ein Ziel. Genau diesen Übergang – also vom Motiv in eine freiere, abstrakte Bildsprache – zeige ich dir auch in meinem Kurs „Vom Gegenständlichen in die abstrakte Malerei“.
Weitergehen, wenn das Bild schon schön ist
Vielleicht kennst du diesen Moment: Ein Bild wirkt schon stimmig, und trotzdem spürst du, dass da noch mehr drin ist. Genau dieses Weitergehen – also nicht zu früh aufzuhören und dem Bild noch etwas zuzutrauen – ist beim abstrakten Malen oft ein entscheidender Schritt.
Wenn dich genau dieser Punkt beschäftigt:
Dann schau dir auch mein Video bzw. den Blogartikel „Wann ist ein Bild fertig?“ an.
Und wenn du genau dieses Weitergehen Schritt für Schritt in einem echten Malprozess sehen möchtest, findest du das auch in meinem Kurs „Intuitiver Malprozess – abstrakt malen, weitergehen“.
Wenn du solche Impulse magst
Im Newsletter teile ich neue Videos, Blogartikel, Kurse und kleine Gedanken aus dem Atelier – für alle, die abstrakte Malerei nicht nur nachmachen, sondern ihren eigenen Weg darin finden möchten.

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